Bundeswehr

Aus WikiMANNia

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wehrpflicht: Gerechtigkeit ist wie das Licht: Man weiß nicht, was es ist, aber man merkt, wenn es fehlt.
Wehrpflicht: Gerechtigkeit ist wie das Licht: Man weiß nicht, was es ist, aber man merkt, wenn es fehlt.

Inhaltsverzeichnis

MANNdat Forderungen

Innerhalb der Armee müssen Männer den Frauen gleichgestellt sein. Das ist bislang noch nicht der Fall. So darf die sexuelle Würde der Soldatinnen nicht verletzt werden. Entsprechende Bestimmungen zum Schutz von Männern gibt es nicht. Wir fordern: Auch hier muss der Gesetzgeber für Gleichbehandlung sorgen.

MANNdat Analyse zu „Gleichstellung“ bei der Bundeswehr

Da auch die Bundeswehr vom Gesetzgeber inzwischen ordentlich "durchgegendert" worden ist, hat MANNdat einige Fakten zusammen getragen und klärt über die Hintergründe des "Gender Mainstreaming" beim Bund auf.

Folgende Themen wurden von MANNdat analysiert:

  • Frauen in der Armee
  • Geschichte der Frauen in der Bundeswehr
  • Das Soldatinnen- und Soldaten Gleichstellungsgesetz (SGleiGesetz)
  • Die Gleichstellungsbeauftragte (SGleichB)
  • Der Gleichstellungsplan
  • Der Sport
  • Die Praxis
  • Die Umfrage

Kurzfazit von MANNdat: Die Bundeswehr wird als Experimentierfeld für die Ideologie des Gender-Mainstreaming missbraucht.[1]

Tote und Verletzte

In der Bundeswehr sind bis heute 2.990 Soldaten ums Leben gekommen und 1.124.051 Soldaten verletzt worden.[2] Die Bundeswehr hat nach einem internen Bericht innerhalb von zwei Jahren 88 Soldaten durch Selbstmord verloren. 1998 und 1999 seien darüber hinaus 190 bzw. 185 Selbsttötungsversuche registriert worden.[3] Bei Auslandeinsätzen bringt sich pro Jahr ein Soldat selbst um.[4]

Soldatinnengleichstellungsgesetz

Wehrpflicht gibt es in Deutschland nur für Männer. Bei uns setzt die Geschlechterpolitik sogar noch eins drauf: Die gleichen politisch Verantwortlichen, die ausschließlich Männer zu Zwangsdiensten in der Bundeswehr verpflichten, beklagen sich über den hohen Männeranteil in der Bundeswehr! Wirklich wahr! Anstatt jetzt die Wehrpflicht für Männer abzuschaffen, wurde in Deutschland ein Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetz[5] eingeführt, nach dem Frauen bevorzugt zu befördern sind, bis eine Quote von 15% (im Sanitätsdienst 50%) in den Offiziersrängen erreicht ist (Frauenanteil in der Bundeswehr in der kämpfenden Truppe beträgt etwa 3%).

Soldaten-Gleichstellungsbeauftragte

Die SGleiB verfügt über zahlreiche Sonderrechte, die in den §§17-21 SGleiGesetz festgelegt sind. Der Dienstgrad der SGleichB spielt keine Rolle. So kann ein Stabsunteroffizier (weiblich) gegen die Personalentscheidung eines Obersten oder Generals schriftlich Einspruch erheben und dies notfalls per Truppendienstgericht durchsetzen.

Jahresbericht des Wehrbeauftragten

Der Wehrbeauftragte des Verteidigungministeriums hat Bundestagspräsident Norbert Lammert den Jahresbericht 2009 übergeben. Dieses geht aus der hib-Meldung des Bundestag vom 16.03.2009 hervor.[6] Im Zentrum des Berichtes stehen vor allem die Sicherheit und die Gesundheit der Bundeswehrsoldaten, die Probleme bei Material und Personal sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Zahl der Eingaben beim Wehrbeauftragten ist von 5.474 im Jahr 2008 auf 5.779 im Jahr 2009 gestiegen. Insgesamt dienten in der Bundeswehr im vergangenen Jahr knapp 250.000 Soldatinnen und Soldaten.

Frauen in den Streitkräften

Jahresbericht Seite 40, Punkt 7: Im Berichtsjahr 2009 leisteten durchschnittlich 16 495 Frauen Dienst in der Bundeswehr. Ihr Anteil an den Berufs- und Zeitsoldaten erhöhte sich von 8,4 Prozent im Vorjahr auf 8,7 Prozent. Dabei lag der Frauenanteil im Sanitätsdienst mit 7 035 Soldatinnen bei 41,3 Prozent. Im Truppendienst waren es 9 461. Das entsprach einen Anteil von 5,5 Prozent.[7]

Einzelnachweise

  1. „Gleichstellung“ bei der Bundeswehr
  2. Tote und Verletzte seit Gründung der Bundeswehr
  3. RP-Online: In zwei Jahren 88 Selbstmorde bei der Bundeswehr
  4. Spiegel Online: Bundeswehr im Auslandseinsatz, ein Selbstmord pro Jahr
  5. Gesetz zur Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr (Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetz - SGleiG)
  6. Wehrbeauftragter: Bundeswehr fehlen 600 Ärzte
  7. Jahresbericht des Wehrbeauftragten 2009

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge