Geldtransfer

Aus WikiMANNia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Männer erarbeiten mehr Geld als Frauen. Frauen verbrauchen mehr Geld als Männer. Männliche Leistung fließt damit zu Frauen ab. Das ist der Geldtransfer. Es ist nicht möglich, die Leistung genau zu beziffern. Dieser Anspruch wird durch diesen Artikel auch nicht erhoben. Mit dem vorhandenen Zahlenmaterial und ein wenig Überlegung ist es aber möglich, zumindest die Größenordnung zu erfassen.

Inhaltsverzeichnis

Kurz und knapp

Geldtransfer von Männern zu Frauen
Zwangsdienst 6,5 Mrd Euro
Gesetzliche Rentenversicherung 29,6 Mrd Euro
Gesundheitskosten 28,4 Mrd Euro
Pflege 4,5 Mrd Euro
Unterhalt 6,2 Mrd Euro
Steuern 33,0 Mrd Euro
Frauenförderung (symbolisch) 1,0 Mrd Euro
Summe 109,2 Mrd Euro

Zwangsdienst

Berechnung über Verdienstausfall: 2006 gab es 71.000 Wehr- und 81.000 Zivildienstleistende. Der Zwangsdienst kostet jeden davon ca. 90.000 Euro Gesamtmindereinnahmen, Rentenansprüche usw. eingerechnet (lt. Manager-Magazin v. 23.08.2007). 152.000 * 90.000 = 13.680.000.000.- Gesamtkosten also ca. 13,6 Mrd Euro. Berechnung über Personalkosten: Personalkosten im öffentlichen Dienst 220 Mrd Eur Beschäftigte im öffentlichen Dienst (2007) 4,6Mio. Staatsdiener ergeben 48.000Eur/Jahr. Mal 152.000 Sklaven = 7.3 Mrd Eur + Reibungsverluste durch Sklavenhaltung x 2 = 14,6 Mrd. Eur. Berechnung über den Verteidigungshaushalt: In Bild:Pdf20.gif Wehrpflicht oder Freiwilligenarmee geht Prof. Schäfer von Kosten für den Zwangsdienst in Höhe von 18 - 20% des Verteidigungshaushaltes aus. 19% des Verteidigungshaushaltes 2009 mit einem Gesamtvolumen von rund 31,2 Mrd Eur[1] sind 5,928 Mrd Eur. Dazu kommen die Kosten des Verwaltungsapparates für den Zwangsdienst. (Kreiswehrersatzämter, Bundesamt für Zivildienst, u.Ä.) Es fällt nicht schwer, die in gleicher Höhe anzunehmen. Zusammen also ca. 12 Mrd Eur Motivationsverlust: Militär- und Zivieldienst ist perfekte Bürokratie. Alles ist geregelt, eigenes Denken unerwünscht. Der größte Teil der Zeit besteht aus Herumstehen und "Verpissen". Nach der Entlassung benötigt der Betroffenen einige Zeit, um wieder ein normaler Mensch zu werden. Dadurch entstehen sicher Einkommensverluste. Untersuchungen und Zahlen darüber gibt es nicht. Suche einer Arbeitstelle vor Ableistung des Zwangsdienstes: Wer eine Arbeitstelle sucht, darf nicht verschweigen, dass er den Wehrdienst noch nicht abgeleistet hat.[2] Wegen des Arbeitsplatzschutzgesetzes[3] ist kein Arbeitgeber bestrebt, "Ungediente" einzustellen. Dadurch sind viele junge Männer als Arbeitslose in der Warteschleife bis zur Einberufung. Untersuchungen und Zahlen darüber gibt es nicht. Verlust der Arbeitstelle nach Ableistung des Zwangsdienstes: Theoretisch ist der Arbeitsplatz durch die Einberufung zwar geschützt[3], in der Praxis geht der Arbeitsplatz aber teilweise denoch verloren. Der Arbeitgeber wird als Begründung natürlich nicht den Zwangsdienst nennen. Untersuchungen und Zahlen darüber gibt es nicht. Existenzbedrohung von Familien- und Kleinbetrieben: In Familienbetrieben im Handwerk oder der Landwirtschaft kann eine Einberufung existenzbedrohend sein. Die Behörden beweisen hier immer wieder ihre Instinktlosigkeit. Untersuchungen und Zahlen darüber gibt es nicht. Zusammenfassung: Den Zwangsverpflichteten raubt die Gesellschaft also mindestens 13 Mrd Eur. Da die Beraubten nur Männer, die Nutznießer aber alle sind, beträgt der Geldtransfer von Männern zu Frauen die Hälfte, also mindestens 6,5 Mrd Eur.

Gesetzliche Rentenversicherung

Höhere Rentenbeiträge. Am 30.6.2008 gab es 27.457.715 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer. 15.063.590 Männer und 12.394.125 Frauen.[4] Folglich 2.669.465 Männer mehr als Frauen, die in die Rentenversicherung einbezahlen. 2008 betrug der sozialversicherungspflichtige Durchschnittsverdienst 30.084 Euro, davon 19,2% Rentenversicherungsbeitrag (5.986 Euro), mal mehr einzahlende Männer (2.669.465), ergibt 15,98 Mrd. Euro. Dazu kommen 12.394.125 Männer die im Jahr 1.000 Euro mehr einzahlen als Frauen.[5] Das ergibt 12,4 Mrd. Euro. Zusammen also 28,38 Mrd. Euro. Geringer Unterschied bei der Rente wegen Erwerbsminderung. Pro Jahr werden an Männer 1,68 Mrd Euro mehr ausgezahlt als an Frauen. 7,46 Mrd Euro gegenüber 5,78 Mrd Euro.[6] Über die Dauer des Bezuges liegen keine Daten vor. Aufgrund der längeren Lebenserwartung ist aber davon auszugehen, dass Frauen im Verhältnis zur Einzahlungsdauer eine längere Bezugsdauer haben als Männer. Annähernd gleiche Auszahlungen bei der Altersrente. Die Durchschnittsrente betrug Ende 2007 981 Euro für Männer und 511 Euro für Frauen.[6] Renteneintrittsalter ist für beide Geschlechter 65 Jahre. Lebenserwartung Männer 75,6 Jahre, Frauen 81 Jahre. Die Summe der Auszahlungen über die gesamte Bezugsdauer ist annähernd gleich, 950 Mrd Euro gegenüber 948 Mrd Euro, da Frauen länger Rente beziehen. Erheblicher Unterschied bei der Rente wegen Todes (Witwen-/ Witwerrente). 4,96 Mio Frauen erhalten monatlich eine durchschnittliche Witwenrente von 551 Euro. Summe der Auszahlungen pro Jahr ist 32,28 Mrd Euro. 0,51 Mio Männer erhalten monatlich eine durchschnittliche Witwerrente von 242 Euro. Summe der Auszahlungen pro Jahr ist 0,12 Mrd Euro.[6] Über die Dauer des Bezuges liegen keine Daten vor. Aufgrund der längeren Lebenserwartung ist aber davon auszugehen, dass Frauen im Verhältnis zur Einzahlungsdauer eine längere Bezugsdauer haben als Männer. Kindererziehungszeiten. Diese werden grundsätzlich Frauen zugestanden. Für ein Jahr Kindererziehung wird man so gestellt, als hätte man 6.000 Euro in die Rentenversicherung eingezahlt. Für jedes Kind werden 3 Jahre angerechnet. Bei einer Geburtsrate von 1,4 Kindern pro Frau, erhält also jede Frau durchschnittlich 25.200 Euro geschenkt, unabhängig davon ob sie die Erziehungsarbeit wirklich leistet. Pro Jahr erhalten Frauen somit 0,44 Mrd Euro. Zusammenfassung: Männer zahlen etwa 28,37 Mrd Euro pro Jahr mehr als Frauen in die Rentenversicherung ein. Auf der Habenseite bekommen Männer, bei der Rente wegen Erwerbsminderung, 1,68 Mrd Euro mehr ausgezahlt als Frauen. Bei der Rente wegen Todes werden an Frauen pro Jahr 32,14 Mrd Euro mehr ausgezahlt als an Männer. Durch die Kindererziehungszeiten bekommen Frauen 0,44 Mrd Euro mehr auf das Rentenkonto. Die Hälfte dieser 59,27 Mrd Euro, 29,64 Mrd Euro, ist der Geldtransfer von Männern zu Frauen bei der gesetzlichen Rentenversicherung pro Jahr.

Gesundheitskosten

Höhere Krankenkassenbeiträge wegen höherer Männer-Erwerbsquote. Die Krankenkassenbeiträge sind proportional zu den Rentenbeiträgen (14% gegenüber 19,2% vom Bruttoarbeitslohn). Ausgehend vom oben genannten Einzahlungsüberschus bei der Rentenversicherung für Männer von 28,38 Mrd Euro, bezahlen sie 20,7 Mrd Euro mehr in die Krankenversicherungen ein als Frauen. Frauen verursachen höhere Krankheitskosten. Für den Erhalt und die Wiederherstellung unserer Gesundheit wurden im Jahr 2006 rund 236 Milliarden Euro aufgewendet. Davon 100 Mrd Euro für Männer und 135,9 Mrd Euro für Frauen.[7] Daraus folgt: Frauen entnehmen dem Gesundheitssystem im Jahr rund 36 Mrd Euro mehr als Männer. das sind für jeden Mann in der BRD, vom Säugling bis zum Rentner, 890 Euro pro Jahr. Zusammenfassung: Männer bezahlen 20,7 Mrd Euro mehr in die gesetzlichen Krankenkassen ein als Frauen und beanspruchen die Kassen um 36 Mrd Euro weniger in der Leistung. Die Hälfte dieser 56,7 Mrd Euro, 28,35 Mrd Euro ist der Geldtransfer von Männer zu Frauen bei den Gesundheitskosten pro Jahr.

Pflege

Mehr Pflegeversicherungsbeiträge durch Männer Die Mehrbeiträge, die Männer leisten, ergeben sich analog zu den Renten- und Krankenversicherungsbeiträgen aus dem Beitragsatz von 1,95%, also 2,88 Mrd euro pro Jahr. Frauen verursachen höhere Pflegekosten als Männer Dies ist zu erwarten wegen höherer Lebenserwartungung und der grundsätzlich anfälligeren Gesundheit (Siehe Krankenkassenkosten oben). Die Ausgaben der Pflegeversicherung betrugen 2007 18,3 Mrd Euro.[8] In allen drei Pflegestufen sind ungefähr doppelt so viele Frauen wie Männer.[9] 12,2 Mrd Euro erhalten also Frauen und 6,1 Mrd Euro Männer. Zusammenfassung Aus der Einnahmen- und Ausgabenseite ergibt sich bei der Pflegeversicherung ein Geldtransfer von 4,5 Mrd Euro von Männern zu Frauen.

Unterhalt

Deutlich mehr Unterhaltstransfer der Männer an ihre Ex-Frauen Alleinerziehende: 43 Prozent bekommen Hartz IV [10]. Mehr als 660.000 Alleinerziehende sind insgesamt auf Leistungen der staatlichen Fürsorge angewiesen, wie es in der Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes heißt. Das ergibt insgesamt 1.534.884 weibliche Alleinerziehende insgesamt. Bei einer Trennung kommen in 92% der Fälle die Kinder zur Mutter. Das ergibt (1.534.884 / 92% * 8%) 133.468 alleinerziehende Väter. Die durchschnittliche Unterhaltszahlung beträgt 388 Euro pro Monat (4656 Euro pro Jahr).[11] Männer kommen zu 90% ihrer Unterhaltsverpflichtung nach, Frauen zu 40%.[12][13] 40% von 133.468 Frauen zahlen 4656 Euro pro Jahr = 0,25 Mrd Euro an Männer. 90% von 1.534.884 Männern zahlen 4656 Euro pro Jahr = 6,43 Mrd Euro an Frauen. Der Geldtransfer von Männern zu Frauen beträgt somit 6,18 Mrd Euro.

Steuern

Arbeitnehmer

Deutlich mehr Lohnsteuern werden von Männern erwirtschaftet. Mehr Männer (15 Mio.) als Frauen (12,4 Mio) haben ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen. Frauen engagieren sich weniger für ihre Arbeit (Mangelnde Qualifikation, keine Überstunden, Widerstand gegen schwere und schmutzige Arbeit). Deshalb erwirtschaften Frauen auch im Durchschnitt ein Drittel weniger wie Männer. Daraus folgt eine geringere Lohnsteuer. Männer erwirtschaften demnach 46,2 Mrd Euro Lohnsteuer und Frauen 5,0 Mrd.

2008 Jahresbrutto Lohnsteuer Personen Lohnsteuer gesamt
Männer 35.400 3.068 15.063.590 46.215.094.120
Frauen 23.500   404 12.394.125  5.007.226.500


Selbständige

Laut Mikrozensus 2008 gibt es 2,8 Mio selbständige Männer und 1,3 Mio selbständige Frauen. Männer erwirtschaften ein durchschnittliches Monatsnetto von 3.080 Euro und Frauen 1.730 Euro. Aus den Einzeldaten errechnet sich eine jährliche Einkommensteuerleistung der Männer von 30,0 Mrd Euro und der Frauen von 5,2 Mrd Euro pro Jahr.

Steuerleistung

Männer erwirtschaften 76,2 Mrd Euro und Frauen 10,2 Mrd Euro Lohn- und Einkommensteuer pro Jahr. Der Geldtransfer beträgt hier 33 Mrd Euro.

Frauenförderung

Auf der Ausgabenseite gibt es keinen Bereich, der nur Männern zu Gute kommt. Für Frauen gibt es unzählige: "Girls' Day", Frauenministerien, Quotenfrauen, Frauenbeauftragte, Förderprogramme etc. Da es kaum möglich ist, die Summe der Einzelleistungen zu ermitteln, setze ich 1 Mrd Euro symbolisch als Geldtransfer ein.


Einzelnachweise

  1. Verteidigungshaushalte 2009
  2. Eine Frau darf, im Gegensatz dazu, den Arbeitgeber in Bezug auf eine Schwangerschaft anlügen, ohne rechtliche Folgen befürchten zu müssen. Allein die Frage nach einer Schwangerschaft vor Einstellung einer Arbeitnehmerin enthält in der Regel eine unzulässige Benachteiligung wegen des Geschlechts Frage nach Schwangerschaft bei Einstellung unzulässig
  3. 3,0 3,1 Gesetz über den Schutz des Arbeitsplatzes bei Einberufung zum Wehrdienst
  4. Arbeitsamt: Beschäftigte - nach Nationalitäten und Geschlecht - ab 1999 (Exceltabelle)
  5. Frauen sind die Gewinner unseres Sozialsystems, Welt Online
  6. 6,0 6,1 6,2 Statistik der Deutschen Rentenversicherung: Rentenbestand am 31.12.2007 Pdf 6,5MB
  7. Männer und Frauen im Gesundheitswesen: Ein Kostenvergleich
  8. BKK Faktenspiegel Seite 1
  9. BKK Faktenspiegel Seite 2
  10. Focus, 1.12.2008
  11. Statista: Wie hoch ist der erhaltene Bruttobetrag Ihrer Unterhaltszahlung pro Monat?
  12. Arbeitsgruppe "Familiengerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls" Abschlussbericht
  13. VAfK Schwaben: Unterhalt - Zahlungsmoral

Weiterführende Information

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge