Genderismus

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Genderismus ist die Rassenlehre des 21. Jahrhunderts. Weder wissenschaftlich haltbar, noch mit handfesten Fakten belegbar. Genderismus ist eine von Feministinnen und Homosexuellen entwickelte Weltanschauung, die das soziologische Geschlecht (Gender) statt dem biologischen Geschlecht (Sex) in den Mittelpunkt bei der Betrachtung des Menschen stellt. Dieses Diktum hat erhebliche Konsequenzen für das Menschenbild und die Geschlechterrollen.

Die Weltanschauung des Genderismus ist bislang weitgehend ohne mediale Aufmerksamkeit und dem Bürger deshalb unbekannt geblieben. Die Akteure wissen, dass gesellschaftliche Veränderung nicht ohne Veränderung der Sprache zu erreichen ist. Deswegen sind neue Begriffe nötig:


Inhaltsverzeichnis

Definition

"Gender" drückt im Englischen die Unterscheidung des grammatikalischen Geschlechts aus, das im Deutschen durch die Artikel Der - Die - Das zum Ausdruck gebracht wird. "Gender" bedeutet im Englischen das soziale Geschlecht, im Gegensatz dazu steht der Begriff "Sex" für das biologische Geschlecht. Die Verwendung des Begriffs im Zusammenhang wie in "Gender-Rollen" stammt von 1955, ist damit relativ neu, und wurde von dem Mediziner John Money bei seiner Arbeit mit Transsexuellen geprägt. Es mag zwar nützlich erscheinen, soziales Geschlecht und biologisches Geschlecht zu unterscheiden; in der Praxis wird der Begriff "Gender" aber von seinen aktiven Verfechtern (und unkritischen Mitläufern) allgemein anstelle von "Geschlecht" verwendet. Mit der Implikation, dass Geschlechterrollen nicht biologisch, sondern allein sozial bedingt wären.

Damit wird deutlich: Der Begriff Gender steht für eine neue Weltanschauung, die alle Unterschiede zwischen den Geschlechtern relativieren will, d.h. sie nicht als naturgegeben, sondern als gesellschaftsbedingt versteht. Er unterstellt, dass jede sexuelle Orientierung - also heterosexuell, homosexuell, bisexuell und transsexuell - gleichwertig ist und gesellschaftliche Akzeptanz beanspruchen kann, ja sogar muss. Dabei geht er bis zu der Forderung: Jeder Mensch soll sein Geschlecht selbst wählen können. Er soll selbst bestimmen, ob er Mann oder Frau sein will, oder beides zusammen, oder das, was immer gerade seinem augenblicklichen Empfinden entspricht. Und niemand darf sich dieser "freien" Entscheidung entgegensetzen, denn das wäre eine "Diskriminierung". Dieser Wandel von Geschlecht zielt auf das sensibelste Empfinden des Menschen, auf die Sexualität. Und als Zielgruppe dieses Wandels wurde die Frau ins Visier genommen.[3]

Hinter allem steht der Gedanke, die Frau von jeglichen, angeblich naturgegebenen Verhaltensweisen zu befreien, weil der Mensch nicht durch natürliche Anlagen festgelegt sei, sondern durch das, was die Gesellschaft aus ihm macht. Frei nach dem oft zitierten Satz von Simone de Beauvoir, die 1947 in ihrem Buch "Das andere Geschlecht" - das als eine Bibel des Feminismus bezeichnet werden kann - geschrieben hat: "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht." Dieser Satz ist zwar in seiner Absurdität kaum zu überbieten und jedem gesunden Menschenverstand zuwider laufend, und doch hat dieser Satz Weltkarriere gemacht und nimmt vor allem im radikalen Feminismus konkrete Formen an.

"Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass der Präger des Begriffes Gender ein Arzt war, der eine operative Geschlechtsumwandlung an einem Jungen vornahm und diesen damit schließlich in den Selbstmord trieb." [4]

Gender-Ideologen verwerfen die Differenzierung in Mann und Frau als eine "Erfindung" des "heterosexuellen Patriarchats", als ein soziales Konstrukt, da jedes Geschlechterverhalten nicht angeboren, sondern erlernt sei. Damit reißen sie alle bislang geltenden Normen ein. Was seit Anbeginn der Menschheit als natürlich und normal gegolten hat - die Zuordnung als Mann und Frau - soll nun von gesellschaftlichen Vorstellungen und Bestimmungen abhängen, und - und dies ist nun das für Ehe und Familie bedrohliche - durch Umerziehung geändert werden, um das zu kreieren, was zum Planziel materialistischer Biologen, Genetiker und Politiker, und der feministischen Front gehört, und schon seit Jahrzehnten vorbereitet wurde: den neuen, den künstlichen Menschen, der reif gemacht werden soll für die neue Weltordnung, für die neue Welteinheitsreligion. Und die Umerziehung soll schon im Kindergarten beginnen.[3]

Außerdem verlangt die Strategie der Gender-Feministinnen, dass diese von ihnen geforderten Rechte als Weiterentwicklung der von der UNO geschützten Menschenrechte akzeptiert werden und benutzt die EU und die UNO, um diese Rechte europaweit bzw. weltweit zu forcieren. Der Begriff "Gender" beinhaltet also ein gewandeltes Verständnis von Geschlecht. Und "Mainstreaming" ist sozusagen der Hauptstrom, mit dem dieses neue Menschenbild durch die Gesellschaft getrieben werden soll. Dazu wurden auch ganz bewusst Begriffe gewählt, die den meisten Menschen unverständlich sind, die verwirren und irreführen.

Und so gibt es noch eine Vielzahl von Ableitungen, wie "Gender Budgeting", "Gender Studies" und "Social Engineering", mit dem "Sexual Diversity" durchgesetzt werden soll.

Der Genderismus ist ein Projekt, das sich klammheimlich in den letzten Jahren nicht nur in unsere Gesellschaft, sondern auch in die Politik eingeschleust hat, und zwar weltweit, ohne dass sich die Bevölkerung der einzelnen Länder überhaupt darüber bewusst werden konnte. Denn hier hat eine Medienzensur großen Stils stattgefunden. Sie findet immer noch statt. Die Tatsache, dass Gender (oder Gender Mainstreaming) sogar ein politisches Programm ist, haben noch nicht einmal Politiker verstanden.

Vorreiter des Genderismus waren u.a. die amerikanische Feministin Andrea Dworkin und ihr Lebenspartner John Stoltenberg. In Deutschland war es Alice Schwarzer.

Legitimierung

Diese unverständlichen Begriffe tragen erheblich dazu bei, dass ein breiter Diskurs über den Genderismus bislang ausgeblieben ist. Den meisten Menschen sind die hinter diesen Begriffen stehenden Inhalte dieser Ideologie bislang verborgen geblieben. Deshalb stellt sich die Frage nach der Legitimierung der Gender-Politik.

Der Begriff Gender Mainstreaming bezeichnet also den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Erstmalig wurde der Begriff 1984 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und später auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking propagiert. Der Amsterdamer Vertrag machte 1997/1999 das Konzept zum offiziellen Ziel der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union.[5]

Auffallend ist: Von einer demokratischen Legitimierung findet sich nichts. Überhaupt nichts, nirgendwo. Und das in einer Demokratie! Genderisten haben den Begriff Gender auf internationalen UN-Konferenzen und in der EU-Bürokratie etabliert. Mit dem Amsterdamer Vertrag wurde die Gender-Ideologie zur Grundlage der Gleichstellungspolitik der Europäischen Union und in Deutschland wurde Gender Mainstreaming mit einem Verwaltungsakt installiert und bestimmt seitdem maßgeblich alle Ebenen der Politik.

Die Gender-Politik wurde weder im Parlament diskutiert noch wurde der Souverän, die Bürger, dazu befragt. Die Gender-Ideologie wurde also undemokratisch am Bürger vorbei installiert. Die Politik mutet dem Bürger also zu, die Gender-Ideologie wie eine vom Himmel gefallene Religion zu akzeptieren.

Gemeinhin gilt das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland für die Grundlage unsers Staatswesens. Dort heißt es in Artikel 3:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechts [...] benachteiligt oder bevorzugt werden.

Es fällt auf, dass im Text weder von einer Gleichheit von Menschen (auch nicht von Mann und Frau) die Rede ist (es heißt: "vor dem Gesetz (!) gleich") noch Gender Mainstreaming gefordert wird.

Es darf bezweifelt werden, dass die Urheber des Grundgesetzes ein Geschlechterverständnis im Sinne des Gender Mainstreaming im Sinn hatten. Es darf auch bezweifelt werden, ob ein in einem bestimmten Sinne verfassten Gesetzestext im Sinne des Gender Mainstreaming interpretiert werden darf.

Es dürfte dem demokratischen Rechtsstaat widersprechen, wenn das Grundgesetz an den demokratischen Gesetzgebungsinstanzen vorbei via Interpretation in seinem Wesen verändert wird.

Die Implementierung des GM hat in Deutschland keine demokratische Legitimierung. Gender Mainstreaming wurde 1984 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert, 1995 auf der 4. UN-Weltfrauenkonferenz in Peking propagiert und via Amsterdamer Vertrag 1997/1999 über die Europäische Union auf bürokratischem Wege in Deutschland eingeführt.

Die Delegierten der Weltfrauenkonferenz waren weder demokratisch legitimiert noch repräsentieren sie die Frauen der Welt. Es handelt sich nur um eine bestimmte Frauenelite, zumeist westliche Frauen der Mittelschicht, die sich anmaßt den Frauen der Welt ihr Geschlechter- und Familienverständnis aufzuzwingen. Diese Frauen haben in der Folge geschickt Institutionen und Unterorganisationen der UNO und EU genutzt, um ihr Konzept des "Gender Mainstreaming" auf kaltem Wege, an den nationalen Parlamenten vorbei, zu installieren. "Gender Mainstreaming" wurde also weder in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert noch von einem deutschen Parlament beschlossen. So wurden von einer sehr kleinen FunktionärInnenschicht in der Politik hinter den Kulissen die Grundlagen einer Gender-Gesellschaft eingeführt.

Nach der Änderung des Scheidungsrechts von 1977 ist die Einführung von Gender Mainstreaming der zweite schwerwiegende grundgesetzwidrige Vorgang in der Bundesrepublik in Bezug auf die Familie.

Kritik

Gender Mainstreaming

Der Begriff Gender beinhaltet also ein gewandeltes Verständnis von Geschlecht. Und Mainstreaming ist (so kann man sagen) der Hauptstrom, mit dem dieses neue Menschenbild durch die Gesellschaft getrieben werden soll.

Daran ist zunächst einmal ist die fehlende Transparenz zu bemängeln. Auf der Homepage des Wissenschaftsministeriums ist zu lesen, "die deutsche Bundesregierung hat Gleichstellungspolitik mittels der politischen Strategie des Gender Mainstreaming als durchgängiges Leitprinzip und Querschnittsaufgabe festgelegt. Damit reiht sich die Bundesregierung in die weltweiten Aktivitäten zur wirkungsvolleren Durchsetzung von Gleichstellungspolitik ein." [6] Bei einem gesellschaftlich derart umfassenden Programm müsste der Bürger, als Souverän des Landes, umfassend aufgeklärt werden, was nicht geschehen ist. Darüber hinaus haben, nach Erfahrung von Inge Thürkauf, viele Politiker noch nicht einmal die Tatsache begriffen, dass Gender Mainstreaming ein politisches Programm ist.[3]

Gender Mainstreaming enthält die Verpflichtung für alle politisch administrativen Systeme, ihre eigenen Programme, Entscheidungen und Regelungen daraufhin zu prüfen, ob sie etwa indirekt ein Geschlecht benachteiligen. Gender Mainstreaming ist ein politisches Konzept, mit dem in der Berufsarbeit systematisch geschlechtsbezogene Benachteiligungen aufgespürt werden können.

Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wurde in Deutschland im August 2006 verpflichtend. Dort wurde festgeschrieben, dass folgende Benachteiligungsmerkmale beachtet werden müssen. Die Rasse, die ethnische Herkunft, das Geschlecht, die Religion oder Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter, die sexuelle Identität, die sich sogar nach Bedarf ändern kann. Um den Genderismus mit dem nötigen Nachdruck durchzusetzen, wurde eine besondere Beschwerdestelle eingerichtet. Selbst wenn man der Gender-Theorie wohlwollend gegenüber steht und die Notwendigkeit sieht, gegen Ungleichbehandlung vorzugehen, dann trägt doch die Vorgehensweise, dies durch Vorschriften und Gesetze bis ins Detail regeln zu wollen, totalitäre Züge. Wie weit die Diktatur des Genderismus schon gediehen ist, zeigt ein Blick auf den Entschließungsantrag des Europäischen Parlaments vom 11. Januar 2006. Dort wird Homophobie - also die irrationale Furcht vor und Aversion gegen Homosexualität und schwule, lesbische, bisexuelle und transsexuelle Menschen - gleichgestellt mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Wer also etwas gegen Homosexualität sagt, der kann in Zukunft strafrechtlich belangt werden.

Sexual Diversity

Sexual Diversity meint "Geschlechtervielfalt", damit ist die Vorstellung verbunden, dass es nicht mehr zwei Geschlechter geben soll, sondern neben heterosexuell nicht nur homosexuell und lesbisch verstanden sondern auch bisexuell und transsexuell. Dabei hat gemäß dem Genderismus jede sexuelle Orientierung als "gleichwertig" zu gelten und kann gesellschaftliche Akzeptanz beanspruchen. Jeder Mensch soll sein Geschlecht selbst wählen können und das passt sehr gut zum dem hedonistischen Zeitgeist. Der Mensch soll selbst bestimmen, ob er Mann oder Frau sein will, oder beides zusammen, oder das, was immer gerade seinem augenblicklichen Empfinden entspricht.

Wenn man die "sexuelle Vielfalt" des Genderismus auf die Spitze treibt, dann kann sich eine Frau heute heterosexuell, morgen bisexuell und übermorgen lesbisch "veranlagt" fühlen, je nachdem ihr gerade ist. Lustig wird es, wenn man den Genderismus zu Ende denkt und sich vorstellt, wie ein Mann sich als Frau fühlt, sich eine Arbeitsstelle über eine Frauenquote einklagt und sich später wieder sein "Mannsein" entdeckt.

Gender Studies

Gender Studies ist eine Pseudowissenschaft an den Universitäten - vergleichbar dem Wissenschaftlichen Sozialismus - und kann als "genderkonforme Geschlechterwissenschaft" übersetzt werden.

Social Engineering

Social Engineering (deutsch: Sozialkonstruktion) bezeichnet eine Strategie zur sozialen Manipulation, mit anderen Worten könnte man auch von "Umerziehungsprogramm zur Durchsetzung von Genderismus" sprechen, als eine Art gesellschaftlicher Gehirnwäsche.

Gender Budgeting

Gender Budgeting kann man als "Kontrolle öffentlicher Finanz- und Haushaltspolitik durch Genderismus" übersetzen.[7]

Der Grundgedanke des Gender Budgeting ist: Es gibt keine Geschlechterneutrale Haushaltspolitik! [8]

Budget steht für den (öffentlichen) Haushalt, den es beim Gender Budgeting aus einer Geschlechterperspektive zu analysieren und gerecht zu verteilen gilt. Dies betrifft den Haushalt der Kommunen, der Länder und des Bundes. Gender Budgeting Analysen stellen zum Beispiel Fragen wie: Wie verteilt sich die für jede Gesellschaft notwendige aber dennoch unbezahlte Arbeit zwischen Männern und Frauen?

  • Vor diesem Hintergrund ist zu fragen: Ziehen eher Männer oder Frauen von staatlichen Ausgaben und Förderungen einen Nutzen? Treffen Einsparungen des Staates eher Männer oder Frauen?
  • Vergrößern oder verkleinern bestimmte Politikstrategien Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht durch Finanzpolitik? Denn: Selbst Politikbereiche wie Wirtschafts-, Verkehrspolitik und Innere Sicherheit haben unmittelbare und mittelbare Auswirkungen auf die Ungleichheit der Geschlechter.


Das erste und auch schwerwiegendste Problem liegt in der Bürokratie dieses Instruments. Es ist schwer zu bestimmen, ob die Neuanschaffung eines Panzers für die Bundeswehr mehr den Frauen oder den Männern zugute kommt. Ähnlich schwierig gestaltet sich die gender-gerechte Bewertung des Baus einer neuen S-Bahn-Linie oder eines Kindergartens. Das bedeutet, dass zu diesen Fragestellungen jede Menge Gutachten angefertig werden müssen, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Gutachter ohne gleichen. Dazu braucht es in den staatlichen Verwaltungen jede Menge "Erbsenzähler", die darüber genau Buch führen und Statistiken erstellen. Da kommen jede Menge Kosten auf den Steuerzahler zu und für Feministinnen sind jede Menge "Pöstchen" drin.

Dazu kommt, dass nicht einzusehen ist, mit anderen Minderheiten (Muslimen, Schwarzen, Blinden, Schwerhörigen, Alten usw.) anders zu verfahren werden soll. Die damit verbundene Bürokratie ist nicht handhabbar.

Ein systematisches Problem liegt darin, dass dem Konzept Gender Budgeting eigentlich der Maßstab genommen ist, wenn man mit der Gender-Ideologie ernsthaft von der Gleichheit der Geschlechter ausgeht und der Gleichwertigkeit aller sexuellen Orientierungen. Dann nämlich machen die Kategorien des Gender Budgeting keinen Sinn mehr, wenn man von der Gleichheit der Geschlechter ausgeht.

Hier kommt wohl die Taktik der Feministinnen zum Tragen, je nach situativer Interessenlage behaupten sie mal die Gleichheit der Geschlechter und dann wieder das Gegenteil. Gender Budgeting passt deshalb eigentlich nicht recht in die Gender-Theorie, weil sie die Unterschiedlichkeit der Geschlechter braucht, um die Ressourcenverteilung messen und steuern zu können.

Implementierung durch das Familienministerium

In Deutschland wird Gender Mainstreaming hauptsächlich vom Bundesministerium für alle außer Männer um- und durchgesetzt. Es ist schon ein Skandal an sich, dass ein Ministerium mit der Gleichstellung von Männern und Frauen beauftragt ist, dessen Name schon männerdiskriminierend ist, weil allein Männer als gesellschaftliche Gruppe nicht genannt sind.

Konsequenzen und Antidiskriminierungsgesetz

[...][9]

[10]

gendern

Neues aus EU-Absurdistan – Brüssel schafft die Frau ab! "Bundeskanzlerin Merkel ist demzufolge nur noch als „Angela Merkel“ aber unter keinen Umständen als „Frau Merkel“ zu bezeichnen. In einer Broschüre weist die EU nun außerdem auf die Begriffe hin, die in Brüssel in Ungnade gefallen sind: So unter anderem "Staatsmänner" oder "Feuerwehrmänner". Außerdem sollten auch Polizeibeamte bzw. -beamtinnen einfach nur noch als "Polizist" bezeichnet werden." [11]

"Voll doof und inkorrekt: Das Pixi Wissensbuch" ein Video von Spiegel TV

Weblinks

Einzelnachweise

  1. gender-budgets.de; Was ist Gender Budgeting?; Machbarkeitsstudie Gender Budgeting auf Bundesebene
  2. Riki Wilchins: Gender Theory. Eine Einführung. ISBN 978-3-89656-130-5
  3. 3,0 3,1 3,2 "Von der biologischen Revolution zur Diktatur des Genderismus", Inge M. Thürkauf, AZK-Konferenz II am 27.09.2008 (Video)
  4. Zitat von Michael Klonovsky; der Arzt war John Money, der Junge David Reimer.
  5. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: gender-mainstreaming.net
  6. "Gender Mainstreaming – Die (un)heimliche Revolution" (html) (mp3), Gabriele Kuby, Erstveröffentlichung: VATICAN magazin, Heft 11, November 2008]
  7. Machbarkeitsstudie Gender Budgeting auf Bundesebene
  8. Gender Budgeting, Initiative für eine geschlechtergerechte Haushaltsführung
  9. Kritik des Antidiskriminierungsgesetzes: Antidemokratischer Gleichbehandlungszwang, Kai Rogusch, in: Novo-Magazin Juli/August 2006 (Das "Allgemeine Gleichstellungsgesetz" ist nicht nur für unpraktikabel, sondern auch für undemokratisch.)
    Diskriminierung – nein danke! von Bettina Röhl, in: TAZ am 21. März 2005 (Die rot-grüne Regierung will Diskriminierung per Gesetz verbieten. In Wirklichkeit fördert sie damit nur Mobbing und Intriganz – und stellt vor allem Männer schlechter.)
  10. Antidiskriminierungsgesetz = Entmündigungsgesetz, Novo-Magazin März/April 2005 (Das Antidiskriminierungsgesetz beschneidet nicht bloß unternehmerische Freiheiten. Noch problematischer ist, dass das Gesetz – entgegen seiner propagierten Menschenrechtsrhetorik – die grundlegende Vorstellung von freien und mündigen Subjekten begräbt.)
  11. Neues aus EU-Absurdistan – Brüssel schafft die Frau ab! (17.03.09)
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