Männerrechtsbewegung

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Die Männerrechtsbewegung ist [...] und wird oft auch Maskulismus genannt.

Inhaltsverzeichnis

Hindernisse

  • Der "lace curtain" (mit "lace curtain", also "Spitzenvorhang", bezeichnet die US-Männerbewegung den Umstand, dass ihre Anliegen und ihre Veröffentlichungen im Gegensatz zu den feministischen Texten von den Medien weit überwiegend ignoriert werden, weil diese den Medienmachern anscheinend nicht ins "frauenfreundliche" Konzept passen. [...]).
  • Vielen Männern wird oft erst dann klar, dass ihr Geschlecht auf vielfache Weise diskriminiert wird, wenn sie selbst damit konfrontiert werden: ihnen also zum Beispiel fälschlich sexueller Missbrauch unterstellt wird, sie von ihrer Frau geschlagen werden oder nach einer Scheidung ihr eigenes Kind nicht mehr sehen dürfen. Davor herrscht oftmals das Gefühl, dass Frauen die Opfer dieser Gesellschaft sind. Wenn ein Mann dann plötzlich die staatlich verordnete Diskriminierung des Mannes (einseitige Wehrpflicht, später in Pension trotz niedrigerer Lebenserwartung als Frauen, gefährlichere Arbeiten, kein Recht am Kind, keine Rechte bei Entscheidung um Geburt oder Abtreibung des Kindes, keine Unterstützung bei Gewalt gegen Männer usw). erkennt, hat er meist durch seine persönlichen Probleme weder Zeit noch Motivation sich männerpolitisch zu engagieren.
  • Viele Männer haben Angst, dass, wenn sie sich zu stark für ihre Rechte engagieren, sie mit dem Vorwurf konfrontiert werden, kein "echter" Mann oder gar frauenfeindlich zu sein. Wie berechtigt solche Befürchtungen sind, weiß jeder, der sich in entsprechenden Diskussionsforen im Internet umgetan hat. Die Waffen der Beschämung und des politisch korrekten Dogmatismus werden sehr gezielt gegen Männer eingesetzt, die für ihre Sache einstehen. Dies geht bis zum Verlust des Arbeitsplatzes durch "politisch korrekte" Vorgesetzte.
  • Das andere Extrem zu diesem Handicap ist es natürlich, sich selber im Wege zu stehen, indem man vorsichtshalber alles angreift, was weiblich ist oder eine andere Meinung vertritt. Viele Frauen unterstützen unsere Anliegen, und der Wahrheitsfindung hat eine kontroverse Debatte noch nie geschadet.
  • Ein nicht zu vernachlässigender Grund für politische Untätigkeit mag der Eindruck sein, gegen die feministische Übermacht in Politik, Medien, Justiz und dem Rest der Gesellschaft ja doch nichts ausrichten zu können. Viele werden anscheinend apathisch, weil sie den Eindruck haben, dass ihr Kampf ohnehin aussichtslos ist, und weil sie sich nicht vorstellen können, als Einzelne oder kleine Gruppe eine tatsächliche Veränderung bewirken zu können. Sie werden Opfer ihrer eigenen Ungeduld.
  • Ebenfalls sehr schädlich ist die (oftmals nicht gegebene!) Verflechtung mit konservativen oder "neuen" Rechten. Kann eine männerpolitisch aktive Person nicht anders angegriffen werden, wird ihr meist Sympathisantentum zu oder gar Mitgliedschaft in einer rechten Organisation unterstellt. Selbst faktisch unterlegte und juristisch untermauerte Gegendarstellungen (siehe z.B. Eva Herman oder Arne Hoffmann) führen zu einer medialen Abwertung der Person, die dadurch faktisch mundtot gemacht wird. Es muss daher im Sinne der Männerbewegung sein, sich klar und deutlich von jeglicher politischen und ideologischen Grundlage zu distanzieren, sei es rechts oder links. Damit könnte man gegenüber des Feminismus, der sich klar links sieht (aber in Wahrheit bereits deutlich rechte Formen angenommen hat!) punkten, da man nicht auf ein Spektrum festgelegt ist, sondern alle Männer vertritt.

Uneinigkeiten

In der Männerrechtsbewegung gibt es wohl so viele Meinungen, wie es Mitglieder gibt. Mitunter das größte Streitpotential besitzen folgende Themen:

Abtreibung

Ab wann fängt das Leben an? Direkt bei der Verschmelzung von Samen- und Eizelle oder gibt es da einen Spielraum, der eine Abtreibung zulässig macht?

Rollenverteilung

Klassisch oder modern, wie sollte der Mann sein? Er sollte auf jeden Fall frei wählen dürfen.

Siehe auch

Weblinks