Michael Bock

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Michael Bock ist ein deutscher Rechtswissenschaftler, Kriminologe und Soziologe. Er ist Professor im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Inhaber des Lehrstuhls für Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug und Strafrecht. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Angewandten Kriminologie (Kriminalprognose und Interventionsplanung bei Straffälligen). In seinen Publikationen dominieren neben der Angewandten Kriminologie Arbeiten zur Geschichte und Methodologie der Sozialwissenschaften. Er gehörte zu den Kritikern des Genderismus, das er als "totalitäre Steigerung von Frauenpolitik" betrachtet, und wurde als Vertreter der These bekannt, dass Häusliche Gewalt von beiden Geschlechtern gleichermaßen ausgehe.

Zitate

"Für die wesentlich weiter gehenden Eingriffe des Gewaltschutzgesetzes entwirft die Bundesregierung ein geschlechtsspezifisches Bedrohungsszenario, das einer erfahrungswissenschaftlichen Prüfung in keiner Weise stand hält. Die Behauptung, häusliche Gewalt ginge fast ausschließlich von Männern aus, ist sowohl bezüglich der Gewalt zwischen Partnern als auch bezüglich der Gewalt gegen Kinder und Senioren grob falsch."
"Gender Mainstreaming als totalitäre Steigerung von Frauenpolitik"
"Darüber hinaus sind die Maßnahmen des Gewaltschutzgesetzes rechtsstaatlich äußerst bedenklich und für den Mißbrauch geradezu geschaffen. Diesen Mängeln stehen nicht einmal präventive Effekte gegenüber."
"Gender Mainstreaming als totalitäre Steigerung von Frauenpolitik"
"Das Gewaltschutzgesetz geht von einem Feindbild 'Mann' aus, das empirisch nicht haltbar ist. Es fördert nicht den konstruktiven Dialog der Geschlechter, sondern ist ausschließlich auf Enteignung, Entmachtung, Ausgrenzung und Bestrafung von Männern gerichtet."
"Gender Mainstreaming als totalitäre Steigerung von Frauenpolitik"

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