Vaterschaft
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- Jeder Mensch ohne Ausnahme hat genau einen Vater und genau eine Mutter. Davon gibt es nicht eine Ausnahme, zu keiner Zeit, an keinem Ort.
- Jeder Mensch wurde von seinem eigenen, einen Vater gezeugt und von seiner einen Mutter geboren. Auch davon gibt es nicht eine Ausnahme.
- Niemals wurde ein Mensch von seiner Mutter gezeugt und von seinem Vater geboren. Auch davon gibt es nicht eine Ausnahme.
Inhaltsverzeichnis |
Rechte
Die Rechte der Väter müssen wesentlich gestärkt werden. In Artikel 6, Abs. 4 Grundgesetz wird die Diskriminierung der Vater-Kind-Beziehung festgeschrieben, indem ausschließlich Mutter und Kind unter besonderen Schutz und Fürsorge des Staates gestellt werden, Vater und Kind nicht. Diese verfassungsmäßig festgeschriebene Benachteiligung führt zur Sorge- und Umgangsrechtsdiskriminierung von Vätern im Trennungs- bzw. Scheidungsfall. Eines der Grundprobleme hierbei ist, dass viele Väter für ihre Kinder zwar Unterhalt zahlen müssen, die Mütter aber praktisch ungestraft den Kontakt zwischen Vater und Kindern sabotieren können. Wir fordern: Müttern, die dem Vater hartnäckig und entgegen gerichtlich festgestellten Reglungen den Kontakt zum Kind verwehren, muss umgehend das Sorgerecht entzogen werden. Ziel sollte es sein, dass Sorge- und Umgangsrecht grundsätzlich bei beiden Eltern liegen, gleichgültig ob sie verheiratet, geschieden oder getrennt leben. Die gemeinsame Verantwortungsgemeinschaft für das gezeugte Leben darf nicht einseitig zerstört werden.
Die bei der Riesterförderung gezahlten Kinderzuschläge werden grundsätzlich der Mutter überschrieben. Der Vater kann die ihm zustehende Hälfte nur erhalten, wenn seine Frau schriftlich ihr Einverständnis erteilt - das sie einmal jährlich einseitig und ohne Angaben einer Begründung widerrufen kann. Wir fordern, dass zukünftig die Kinderzuschläge automatisch hälftig auf beide Eltern aufgeteilt werden, und zwar unabhängig von der Art der gewählten Lebensform. Eine freiwillige Überschreibung der anteiligen Zuschläge von einem Partner auf den anderen ist dadurch unbenommen.
Ein absurdes Gesetz
Der Rheinländer Jürgen Hass, 56, ein in Paraguay lebender früherer FDP-Politiker, wollte 1000 ausländische Kinder adoptieren. Dies machte eine Grauzone des von Rot-Grün 1998 reformierten Kinderschaftsreformgesetzes möglich. (Es erlaubt Männern die Anerkennung einer Vaterschaft, wenn die jeweilige Mutter zustimmt und niemand anderes sich als Vater erklärt.) Als Motiv nannte der Mann zugleich Hilfsbereitschaft und einen Rachefeldzug gegen den Staat.[1] [2]
Studien
Holland: Männer ohne Kinder sind glücklicher
Männer ohne Kinder sind glücklicher: Das belegt eine neue Studie aus den Niederlanden. Ein Interview mit der Soziologin Renske Keizer, die dem Glücksempfinden von Vätern und kinderlosen Männern nachgegangen ist. [3]
Menschenrechtsverletzungen
Deutschland wurde unter Rot-Grün bereits mehrfach wegen Menschenrechtsverletzungen vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) (Straßburg) zu Schmerzensgeldzahlungen an Väter verurteilt, u.a. wegen Verstößen gegen Artikel 6, 8 und 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK):
- Artikel 6: Recht auf faires Verfahren
- Verfahrensverschleppung
- Verfahrensmanipulation
- Unsachgemäße Verfahrensweise
- Bevorteilung des sorgeberechtigten Elternteils (i.d.R. Mütter)
- Artikel 8: Achtung des Familienlebens
- Verletzung von gesetzlich geschützten Grund- und Menschenrechten
- Artikel 14: Verbot der Diskriminierung
- Diskriminierung des umgangsberechtigten Elternteils (i.d.R. Väter)
Artikel
Vaterschaft in der Fiktion
In der deutschen Film"komödie" von 1996 "Irren ist männlich" (der Titel macht keinen Hehl aus seiner Einstellung) von der Regisseurin Sherry Hormann geht es um einen Mann, der herausfinden muss, dass "seine" beiden Kinder nicht von ihm sein können. Wie sich herausstellt (nur für die Zuschauer, nicht für den Charakter), hat sein eigener Bruder (noch dazu Priester von Beruf) stattdessen die Kinder gezeugt. In dem Film werden der Ehebruch der Frau (die auch gern obszöne Witze erzählt) und des Mannes gegenübergestellt und unterschiedlich bewertet: Während sie "nur" fremdgeht, um ihrem Mann die Illusion zu verschaffen, Kinder gezeugt zu haben, tut er das anscheinend "natürlich" nur zu seinem Vergnügen. Trotz der guten Schauspieler ist der Film nur eine "weitgehend platte Komödie" (Lexikon des internationalen Films).
Weiterführende Information
- Väternotruf - Informationsdienst
- Willkürliche Vaterschaft
- Geo: Das neue Bild vom Vater
- Beiträge mit Label Väter auf Genderama
Einzelnachweise
- ↑ Deutscher will Vater von 1000 Kindern werden, Der Spiegel, 06.05.2006
- ↑ Rachefeldzug gegen den Staat: Früherer FDP-Politiker will 1000 Kinder adoptieren
- ↑ Väter im Unglück
