Falschbeschuldigung

Aus WikiMANNia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptmenü > Falschbeschuldigung



Ein Problem stellen Falschbezichtigungen gegen Männer wegen Vergehen wie z.B. sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung und häuslicher Gewalt dar. Sie können die Betroffenen extrem belasten, ja zugrunde richten [1]. Wir fordern daher, dass solche Falschbezichtigungen konsequent juristisch verfolgt und bestraft werden, damit eine Abschreckung gewährleistet ist. Da im persönlichen Nahbereich häufig eine große Hemmschwelle für eine Strafanzeige gegen die Falschbezichtigerin besteht, fordern wir des Weiteren die Verfolgung dieser Straftaten von Amts wegen.

In 40% aller Sorgerechtsstreitigkeiten wird der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs erhoben. 95% der in Sorgerechtsstreitigkeiten erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs erweisen sich als falsch. [2]

Inhaltsverzeichnis

Rechtlicher Hintergrund

STGB (BRD)

§ 153 Falsche uneidliche Aussage
Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur eidlichen Vernehmung von Zeugen oder Sachverständigen zuständigen Stelle als Zeuge oder Sachverständiger uneidlich falsch aussagt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
§ 154 Meineid
(1) Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur Abnahme von Eiden zuständigen Stelle falsch schwört, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.
(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
§ 159 Versuch der Anstiftung zur Falschaussage
Für den Versuch der Anstiftung zu einer falschen uneidlichen Aussage (§ 153) und einer falschen Versicherung an Eides Statt (§ 156) gelten § 30 Abs. 1 und § 31 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 entsprechend.
§ 160 Verleitung zur Falschaussage
(1) Wer einen anderen zur Ableistung eines falschen Eides verleitet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft; wer einen anderen zur Ableistung einer falschen Versicherung an Eides Statt oder einer falschen uneidlichen Aussage verleitet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagessätzen bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
§ 164 Falsche Verdächtigung
(1) Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer in gleicher Absicht bei einer der in Absatz 1 bezeichneten Stellen oder öffentlich über einen anderen wider besseres Wissen eine sonstige Behauptung tatsächlicher Art aufstellt, die geeignet ist, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen.

STGB (Österreich)

§ 288 StGB (Falsche Beweisaussage vor Gericht)
(1) Wer vor Gericht als Zeuge oder, soweit er nicht zugleich Partei ist, als Auskunftsperson bei seiner förmlichen Vernehmung zur Sache falsch aussagt oder als Sachverständiger einen falschen Befund oder ein falsches Gutachten erstattet, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
(2) Wer vor Gericht eine falsche Beweisaussage (Abs. 1) unter Eid ablegt oder mit einem Eid bekräftigt oder sonst einen in den Gesetzen vorgesehenen Eid vor Gericht falsch schwört, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen. Einem Eid steht die Berufung auf einen früher abgelegten Eid und bei Personen, die von der Pflicht zur Eidesleistung befreit sind, die anstelle des Eides vorgesehene Beteuerung gleich.
(3) Nach den Abs. 1 und 2 ist auch zu bestrafen, wer eine der dort genannten Handlungen im Verfahren vor einem nach Art. 53 des Bundes-Verfassungsgesetzes in der Fassung von 1929 eingesetzten Ausschuß oder einer Disziplinarbehörde des Bundes, eines Landes oder einer Gemeinde begeht.
§ 293 StGB (Fälschung eines Beweismittels)
(1) Wer ein falsches Beweismittel herstellt oder ein echtes Beweismittel verfälscht, ist, wenn er mit dem Vorsatz handelt, daß das Beweismittel in einem gerichtlichen oder verwaltungsbehördlichen Verfahren gebraucht werde, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen, wenn die Tat nicht nach den §§ 223, 224, 225 oder 230 mit Strafe bedroht ist.
(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer ein falsches oder verfälschtes Beweismittel in einem gerichtlichen oder verwaltungsbehördlichen Verfahren gebraucht.

Falschanschuldigungen wegen sexueller Nötigung/Vergewaltigung - Kein neues Phänomen

- Die älteste Falschanschuldigung der Menschheit -

"Und Joseph war schön und hübsch von Angesicht. 7Und es begab sich nach dieser Geschichte, daß seines Herrn Weib ihre Augen auf Joseph warf und sprach: Schlafe bei mir! {Sprüche.5,3} Er weigerte sich aber und sprach zu ihr: Siehe, mein Herr nimmt sich keines Dinges an vor mir, was im Hause ist, und alles, was er hat, das hat er unter meine Hände getan, und hat nichts so Großes in dem Hause, das er mir verhohlen habe, außer dir, indem du sein Weib bist. Wie sollte ich denn nun ein solch groß Übel tun und wider Gott sündigen? {2 Mose.20,14} Und sie trieb solche Worte gegen Joseph täglich. Aber er gehorchte ihr nicht, daß er nahe bei ihr schliefe noch um sie wäre. Es begab sich eines Tages, daß Joseph in das Haus ging, sein Geschäft zu tun, und war kein Mensch vom Gesinde des Hauses dabei. Und sie erwischte ihn bei seinem Kleid und sprach: Schlafe bei mir! Aber er ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus. Da sie nun sah, daß er sein Kleid in ihrer Hand ließ und hinaus entfloh, rief sie das Gesinde im Hause und sprach zu ihnen: Sehet, er hat uns den hebräischen Mann hereingebracht, daß er seinen Mutwillen mit uns treibe. Er kam zu mir herein und wollte bei mir schlafen; ich rief aber mit lauter Stimme. 15Und da er hörte, daß ich ein Geschrei machte und rief, da ließ er sein Kleid bei mir und lief hinaus. Und sie legte sein Kleid neben sich, bis der Herr heimkam, und sagte zu ihm ebendieselben Worte und sprach: Der hebräische Knecht, den du uns hereingebracht hast, kam zu mir herein und wollte seinen Mutwillen mit mir treiben. Da ich aber ein Geschrei machte und rief, da ließ er sein Kleid bei mir und floh hinaus.

Josef im Gefängnis - Träume der beiden Kämmerer

Als sein Herr hörte die Rede seines Weibes, die sie ihm sagte und sprach: Also hat mir dein Knecht getan, ward er sehr zornig. Da nahm ihn sein Herr und legte ihn ins Gefängnis, darin des Königs Gefangene lagen; und er lag allda im Gefängnis. Aber der HERR war mit ihm und neigte seine Huld zu ihm und ließ ihn Gnade finden vor dem Amtmann über das Gefängnis, daß er ihm unter seine Hand befahl alle Gefangenen im Gefängnis, auf daß alles, was da geschah, durch ihn geschehen mußte. Denn der Amtmann des Gefängnisses nahm sich keines Dinges an; denn der HERR war mit Joseph, und was er tat, dazu gab der HERR Glück."[3]

wieder aufgegriffen in:

  1. "Enthüllung" (amerik. Original-Titel: Disclosure, Hollywood 1994) Film (Buchadaption des gleichnamigen Romans von Michael Crichton, der sich nicht weniger geschickt und medienwirksam die damalige durch die amerikanische Frauenbewegung ausgelöste und geschürte Hysterie zum vermeintlichen "sexual harassment" nutzbar machte) mit Demi Moore/Michael Douglas - das hält die Erinnerung und Kreativität der Frauen(bewegung) frisch.
  2. Campus (dt. Film, 1998) Sehr schön auch die z.T. absurde "Argumentation" nach einer offensichtlichen und entlarvten Falschanschuldigung im deutschen Film "Campus" (1998, Regie: Sönke Wortmann - nach dem gleichnamigen Buch von Dietrich Schwanitz, den die Kritik offensichtlich nicht richtig zu verorten weiß, da er mal als Melodram, mal als Komödie - wie im echten Leben und vor echten Gerichten halt - eingeordnet wird.
  3. Persepolis (franz. Comic, 2000) In diesem autobiografischen Comic erzählt die Iranerin Marjane Satrapi, wie sie im Iran des Ayatollah Khomeini einmal von den Revolutionsgarden überrascht wurde, befürchtete, von ihnen mitgenommen zu werden, weil sie Lippenstift benutzt hatte, und beschuldigte daher einen Mann, er hätte sie belästigt, um von sich abzulenken. Die Garden ließen von ihr ab, und der Mann wurde nie wieder gesehen. Bis sie von ihrer Großmutter auf ihr Verhalten aufmerksam gemacht wurde, war die Autorin sogar noch von der Situation amüsiert.

Inquisitoren des guten Willens - Die Justizirrtümer enthüllen die Ideologie eines fehlgelaufenen Feminismus

Wegen eines erfundenen Missbrauchs mussten zwei Männer ins Gefängnis.

Die Tragödie um Amelie hat viele Ursachen, und sie besteht auch darin, dass das Mädchen von einem kranken System ins nächste wechselt. Misshandelt und isoliert in der Familie, flüchtet sie sich in den professionell wirkenden Schutz der Psychiatrie. Doch wo man ihr Hilfe verheißt, ist keine zu erwarten.

Stattdessen führen die vermeintlichen Retter Amelie noch weiter in die Irre.

So wird das Schicksal dieses Mädchens zum Spiegel der dunklen Seite des Feminismus.

Sabine Rückert:

"Ich habe 1994 als junge Reporterin der ZEIT selbst an einer Fortbildung über Aufdeckung von sexuellem Missbrauch teilgenommen, die eine feministische Psychologin für Mitarbeiterinnen norddeutscher Jugendämter veranstaltete. Geboten wurde ein Vortrag, dessen aggressive Tendenz durch die verhaltene Tonart geschickt als Sachlichkeit getarnt war. Die Referentin hatte »anatomisch korrekte Puppen« dabei, deren Handhabung sie erklärte, und sie interpretierte Kinderbilder auf deren versteckte Missbrauchsbotschaften hin. Auch Filme hatte sie mitgebracht, in denen eine missbrauchte Drei- oder Vierjährige auftrat, die auf eindeutige Weise mit den Puppen hantierte und in Kindersprache erzählte, was Papa mit ihr gemacht habe. Es war erschütternd anzusehen und trieb mir damals die Tränen in die Augen, heute hingegen stellt sich mir die Frage, durch wen das Kind wirklich missbraucht worden war – durch ihren Vater, wie es hieß, oder durch die Damen von der Aufdeckungsfront." [4]

Unrecht im Namen des Volkes

Zwei Männer gerieten in die Mühlen der Justiz und wurden zermalmt. Einfache Papenburger Arbeiter, die sich nicht gut wehren können und für deren Schicksal sich im Grunde kein Mensch interessiert - eben ganz normale Angeklagte in diesem Land. Beide haben ihre Strafen inzwischen voll verbüßt. Bis heute beten sie in Endlosschleifen ihre Version her: Sie hätten das Mädchen nicht angerührt. Beide leben im Abseits. Der ehemalige Kraftfahrer Adolf S. hat aus dem Gefängnis in mehr als 2500 Briefen Recht gefordert - bei Ministerien, Medien, Ämtern -, Antwort hat er allenfalls in Standardabsagen bekommen. [5]

ZEIT-Recherchen enthüllten einen Justizirrtum

Viereinhalb Jahre saß Bernhard M. als vermeintlicher Vergewaltiger im Gefängnis.

"Eine Frau, die einen Mann vernichten will, braucht dazu manchmal weder Messer noch Pistole. Sie braucht bloß eine gute Geschichte, eine, die von Vergewaltigung handelt. Die junge Frau, die das Leben des Bernhard M. zerstört hat, hatte sich eine gute Geschichte ausgedacht."

Der Chefarzt glaubte der Patientin blind - Die Richter ersparten sich komplizierte Untersuchungen

Die wurde mit solcher Inbrunst vorgetragen, dass die Jugendkammer des Landgerichts Osnabrück Fakten außer Acht ließ und den Angeklagten im Januar 1996 wegen mehrfacher Vergewaltigung zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilte."

Erwiesene Unschuld

Nach einem Wiederaufnahmeverfahren wurde Bernhard M. vom benachbarten Landgericht Oldenburg freigesprochen.

Fünf Tage dauerte die erneuerte Hauptverhandlung gegen Bernhard M. vor dem Landgericht Oldenburg. Danach war von dem Anklagegebäude kein Stein mehr übrig.

Bei der Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende Richter dem Angeklagten, dass seine Unschuld erwiesen ist.

Er fügte hinzu: »Ihr Schicksal hat uns erschüttert[6]

aktuelle Beispiele:

2007

April
Vergewaltigungs-Prozess: "Es war die Hölle und zurück"
Drei weiße US-Studenten, die eine schwarze Stripperin vergewaltigt haben sollen, sind allen Vorverurteilungen zum Trotz unschuldig. Ein übereifriger Staatsanwalt soll entlastende Indizien unterschlagen haben. SÜDDEUTSCHE online 12.04.2007, 17:12
"Hört's auf mit dem Schmarrn"
Sozialpädagoge Papperger wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Frau vergewaltigt und die Kinder missbraucht zu haben. Viel "Aufdeckung", wenig Aufklärung: Ein Sozialpädagoge wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Frau vergewaltigt und die Kinder missbraucht zu haben. DER SPIEGEL 16/2007 vom 16.04.2007, Seite 44
Juni
Scheidungsväter: Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben
(...) Eine Mutter wollte verhindern, dass der Vater Umgang mit der gemeinsamen Tochter hatte. Sie behauptete deshalb, der Vater habe das Kind sexuell missbraucht. Aber dann wurde sie ihrerseits missbraucht: "Sie wurde zum Spielball einer feministischen Interessengruppe, die sie für ihre eigene politische Agitation instrumentalisierte, nämlich die vermeintliche Allgegenwart von sexuell übergriffigen Vätern öffentlichkeitswirksam zu beweisen." Es fand sich sogar ein Journalist, der die Mär anreicherte und in seiner Zeitung publizierte. Als die Staatsanwaltschaft daraufhin den Fall aufgriff, musste die Mutter zugeben, dass sie den Missbrauch erfunden hatte. Es ist ihr aber nichts geschehen. Weder zweifelten die Gerichte an ihrer Eignung, die Tochter zu erziehen, noch wurde sie wegen der Verleumdungen zur Rechenschaft gezogen. [7]

2008

Dezember
So kann sich das nicht ereignet haben Trierischer Volksfreund 03.12.2008
Gutachter bestätigt erneut: angebliches Vergewaltigungsopfer ist nicht glaubhaft.

2009

März
Vergewaltigung erfunden Trierischer Volksfreund 03.03.2009
Angebliches Opfer aus Trier: Kein sexueller Übergriff. Die angebliche Vergewaltigung einer 16-Jährigen an Weiberdonnerstag in Trier war laut Polizei nur vorgetäuscht.
Juni
Vergewaltigung war erfunden
Traunreut (hr). Zu einer angeblichen Vergewaltigung, die sich letztendlich als Sexabenteuer zu dritt herausstellte, wurde die Polizei am Mittwochabend in Traunreut gerufen. Ein 48-jähriger Traunreuter hatte gegen 20 Uhr mitgeteilt, dass seine Lebensgefährtin von zwei Männern, die mit Messern bewaffnet seien, vergewaltigt werde. Als die Polizei am vermeintlichen Tatort anrückte, stellte sich schnell heraus, dass die Frau freiwillig Sex mit zwei Männern hatte. Alle Beteiligten waren zudem stark betrunken.
SMS lässt Lügengebäude einer Frau einstürzen
Um sich das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn zu sichern, bezichtigte eine junge Frau wider besseres Wissen ihren Lebensgefährten, sie vergewaltigt zu haben, woraufhin der verhaftet wurde. Eine Kurznachricht auf seinem Handy ließ das Lügengebäude der Frau einstürzen und brachte sie selbst vor Gericht. Wegen Verdachts der falschen Verdächtigung wurde nun gegen sie verhandelt. Zum Vergleich der Bundesrepublik dagegen: [8]
Juli
Verschleppung und Vergewaltigung waren erfunden: 22-Jährige gibt falsche Aussagen zu
Sie wollte ihrem Begleiter eins auswischen. Ein Motiv für die schweren Anschuldigungen, die eine 22-Jährige gegen einen 27 Jahre alten Mann erhob, konnte sie allerdings nach Angaben von Polizeisprecher Joachim Grande nicht nennen. Dieser teilte gestern Nachmittag mit: "Die Verschleppung und Vergewaltigung der jungen Frau nach einem Diskobesuch hat nicht stattgefunden, sondern war vorgetäuscht."
POL-BS: Vergewaltigung an 22-Jähriger war vorgetäuscht
(...) Mit den Aussagen des Beschuldigten und weiterer Zeugen konfrontiert, gab die 22-Jährige in ihrer heutigen Vernehmung zu, die Tat erfunden zu haben. Sie habe dem Mann lediglich eins auswischen wollen. Nun wird gegen sie wegen Vortäuschen einer Straftat ermittelt.
Vergewaltigung frei erfunden - 18-jähriger Mann unter Tatverdacht war vollkommen unschuldig
Das 17-jährige Mädchen, das wie so viele andere Jugendliche auch in der vergangenen Woche seine Ferien auf Röm verbrachte, hat frei erfunden, dass es in der Nacht zum Sonnabend vergewaltigt worden ist. Dieses Geständnis legte sie am Montag bei nochmaliger Befragung bei der Polizei ab.

2010

Februar
15-Jährige dachte sich Massen-Vergewaltigung aus
Die angebliche Massen-Vergewaltigung eines Mädchens durch fünf Männer: Offenbar hat sich die 15-Jährige das Sex-Verbrechen ausgedacht. So teilte die Berliner Polizei mit: "Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat sich der Sachverhalt so, wie zunächst vom Mädchen berichtet, nicht zugetragen." ... Dass Kinder und Jugendliche unkorrekte Angaben über vermeintliche Sexualstraftaten machen, ist in Berlin nicht neu. Im Juni 2009 sagte eine Neunjährige vor der Polizei aus, am Kurt-Schumacher-Damm in Reinickendorf von einem Mann mit einem Messer bedroht und vergewaltigt worden zu sein. Sie räumte nach intensiven Befragungen später ein, dass sich der Sachverhalt nicht wie von ihr beschrieben zugetragen hatte.
März
Vergewaltigungslüge bringt sechs Männer in den Knast
Penzberg - Weil sie sechs Männer zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt hat, musste sich eine Penzbergerin vor dem Weilheimer Schöffengericht verantworten.Die junge Frau wurde der Freiheitsberaubung in fünf Fällen, einer versuchten Freiheitsberaubung sowie falscher Verdächtigung in sechs Fällen beschuldigt. Das Gericht verurteilte die Frau zu zwei Jahren Bewährungsstrafe, 2500 Euro Geldauflage sowie einer Therapie. Der Staatsanwalt hatte zwei Jahre und vier Monate Haft gefordert.Dabei erschien die Angeklagte zunächst als das Opfer. Im Februar 2007 sagte die Angeklagte bei der Kripo in stundenlangen Vernehmungen detailliert aus, dass sie in einer Vielzahl von Fällen in Penzberg von sechs Ausländern aus dem Kosovo und der Türkei vergewaltigt worden sei. Die Männer wurden im März 2007 festgenommen und saßen in Untersuchungshaft. Erst im Prozess am 9. Oktober 2007 vor dem Landgericht München II wurden sie wegen erwiesener Unschuld freigesprochen.
April
Vergewaltigung hat nicht stattgefunden, Aufatmen in Daun
Ende letzten Jahres war die Vergewaltigung einer jungen Frau im Dauner Kurpark angezeigt worden. Die Tat sollte Ende September 2009 stattgefunden haben. Die umfangreichen Ermittlungen der Kripo Wittlich haben zur Aufklärung des Sachverhaltes geführt: Tatsächlich fand ein solches Ereignis nicht statt. Als mögliche Ursache für die Falschmeldung sind traumatische Erlebnisse in der Kindheit der Betroffenen zu sehen. Die junge Frau, die den angeblichen Sachverhalt übrigens nicht selbst an die Behörden mitgeteilt hatte, befindet sich in psychotherapeutischer Behandlung.
Juni
Strafjustiz - Eine Frage des Formats
Die Ehefrau vergewaltigt? Oder war doch alles erlogen? Das Verfahren gegen einen Bonner Oberarzt wird eingestellt, der Angeklagte aber nicht rehabilitiert. Der Fall des Dr. Philipp Berdel, 41, trug sich in Bonn zu, wo der Oberarzt seit Oktober 2006 den Schwerpunkt für Tumor- und Rheumaorthopädie an der Uni-Klinik leitet. Nicht im Traum hätte sich der anerkannte Mediziner früher vorgestellt, in welche Kalamitäten ein Mann geraten kann, wenn eine Frau einen Rachefeldzug gegen ihn anzettelt. Jetzt weiß er es, und nicht nur das. Er musste auch erfahren, dass es eine Genugtuung dafür nicht gibt.
Partner der Mutter saß acht Monate in U-Haft - Tochter (17) erfand Vergewaltigungen
Sie beschuldigte den Lebenspartner ihrer Mutter, dass er sie 22 Mal vergewaltigt haben soll. Jetzt hat die 17-Jährige eingestanden, dass die Vergewaltigungen erfunden waren, da sie anscheinend den Partner (45) der Mutter nicht mochte. Wegen der Vorwürfe saß der Lebensgefährte der Mutter von August 2009 bis Mitte März 2010 in U-Haft.
Juli
Vergewaltigung: Ein Vater unter falschem Verdacht
Ein Mann ist ins Visier der Polizei geraten, weil er von der eigenen Tochter beschuldigt wurde. Die Tochter behauptet, sie sei im Alter von zwei Jahren von ihrem Vater vergewaltigt worden. Wie sich herausstellte, waren die Vorwürfe frei erfunden. Die 17-Jährige räumte dies schließlich ein und erklärte, sie habe sich an ihrem Vater rächen wollen, weil dieser den Kontakt zu ihr abgebrochen habe. Jugendrichterin Ortrun Jelinek beließ es deshalb im Urteil bei einem Wochenendarrest.
August
Freispruch - „Diese Frau hat mein Leben zerstört“
Essen. Man muss nicht prominent sein, um etwas ähnliches zu erleben wie „Wetterfrosch“ Jörg Kachelmann. Und auch bei Heiner B. (Name geändert) wird man vielleicht nie mit letzter Sicherheit erfahren, was wirklich vorgefallen ist. Tatsache ist: Anders als Kachelmann, dem der Prozess noch bevorsteht, hat das Landgericht Heiner B. vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen.
Unschuldig in Haft? Vergewaltigungsprozess neu aufgerollt
Ralf W., Vater dreier Kinder und früherer Üstra-Mitarbeiter, soll im Jahr 2001 gemeinsam mit einem Bekannten dessen damals 15-jährige Tochter über Wochen vergewaltigt und gequält haben. Das Landgericht Lüneburg verurteilte ihn dafür zu zwölf Jahren und acht Monaten Gefängnis. Ralf W. denkt nicht lange nach über das, was er sagen will. „Alles, was vorgelesen wurde, ist Quatsch“, sagt er über die Anklage. „Ich habe Jennifer zu keiner Zeit vergewaltigt.“ Der Vater dreier Kinder und frühere Üstra-Mitarbeiter soll im Jahr 2001 gemeinsam mit einem Bekannten dessen damals 15-jährige Tochter über Wochen vergewaltigt und gequält haben. Das Landgericht Lüneburg verurteilte Ralf W. dafür zu zwölf Jahren und acht Monaten Gefängnis. Nach fünf Jahren, die er in Haft saß, kam er im vergangenen Jahr vorerst auf freien Fuß – es waren entlastende Beweise aufgetaucht, die die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers infrage stellen.
Ex-Hewlett-Packard-Chef "einigt" sich mit Mitarbeiterin
... San Francisco - Der zurückgetretene Hewlett-Packard-Chef Mark Hurd hat nach Information der Nachrichtenagentur Reuters eine rechtliche Einigung mit der Frau erzielt, die ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen hatte. ... Zwischen dem Herbst 2007 und dem Herbst 2009 habe die Frau für das Unternehmen diverse Termine in den Vereinigten Staaten, in Europa und Asien wahrgenommen. Nach den Veranstaltungen habe sie oft allein mit Hurd zu Abend gegessen. Pro Termin habe sie zwischen tausend und 10.000 Dollar kassiert. ... Die Affäre flog auf, als die Frau Ende Juni den HP-Chef bezichtigte, sie sexuell belästigt zu haben. Die Firma startete Ermittlungen. Warum die ehemalige Mitarbeiterin Hurd anschwärzte, ist unklar. Über sie ist nichts weiter bekannt. Der Verdacht der sexuellen Belästigung stellte sich jedenfalls als haltlos heraus.
***Geeinigt heißt vermutlich, dass er den Hurenlohn bezahlt hat***
Vergewaltigungsvorwürfe - Londoner Prozess gegen Lübecker Schüler geplatzt
Die Vorwürfe waren schwerwiegend: Auf einer Klassenfahrt sollen zwei Schüler aus Lübeck in London eine 15-Jährige missbraucht und das Vergehen mit einer Handy-Kamera gefilmt haben. Jetzt stellte das zuständige Gericht in London das Verfahren ein - aus Mangel an Beweisen.
Kindesmissbrauch - Hinterhältige Verleumdung auf Facebook
Ex-Lebensgefährtin unterstellte Mann auf dessen Seite Kindesmissbrauch. "Der Mann, ein Linzer, und die Verdächtige haben sich getrennt, als die Frau vorgegeben hat, von ihm schwanger zu sein, das aber zeitlich unmöglich war", sagt Hermann Feldbacher von der Sicherheitsdirektion Oberösterreich. Ihre Rache konnte sie dank einer Unvorsichtigkeit des Mannes nehmen. "Er hat einmal vor ihr das Passwort zu seinem Konto eingegeben. Nach der Trennung benutzte sie dieses, um selbst darauf zuzugreifen und das Passwort zu ändern", erklärt der Beamte. Auf diese Weise hatte der Mann keine Chance mehr, sich gegen die Verleumdungen zu wehren.
Denn die Frau veröffentlichte in seinem Namen Meldungen wie er liebe seine Kinder mehr als er eigentlich sollte und Ähnliches. Die Folgen waren für den Mann verheerend: Online erhielt er Morddrohungen, im Internet kursierten Mails mit den Vorwürfen.
Freispruch für Lehrer nach sieben Jahre langem Missbrauchsprozess - RIED/LINZ. Sieben Jahre und acht Monate verfolgte die Justiz einen heute 46-jährigen Musiklehrer wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs. Nun ist der Prozess, der mit einer schweren Niederlage für den Wiener Kinderpsychiater Max Friedrich einherging, zu Ende: Der Angeklagte wurde rechtskräftig freigesprochen. Der Alptraum begann, nachdem der Innviertler sich von seiner damaligen Freundin getrennt hatte. Die Frau beschuldigte den Mann Ende 2002, er hätte ihre Tochter in den Jahren zwischen 1997 und 1999 mehrfach sexuell missbraucht, als das Mädchen zwischen sechs und acht Jahre alt gewesen war. Im Mai 2003 wurde der Innviertler vom Landesgericht (LG) Ried zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt. Fünf Monate später wurde das Urteil rechtskräftig. Schließlich übernahm der Linzer Strafrechts-experte Günter Tews die Verteidigung des Beschuldigten.
Mammut-Prozess gegen Trierer endet mit Freispruch TRIER. Mit einem Freispruch für den Angeklagten ist vor dem Landgericht Trier nach 15 Monaten ein Mammut-Vergewaltigungsprozess zu Ende gegangen. Den Steuerzahler kostet der Prozess mehrere 10 000 Euro. Trier. Saß ein 43 Jahre alter Mann aus Trier 387 Tage unschuldig hinter Gittern? Der Prozess gegen den Selbstständigen endete jetzt nach knapp 15 Monaten und 33 Verhandlungstagen jedenfalls mit einem Freispruch. Hauptgrund: Es gebe erhebliche Zweifel an der Glaubhaftigkeit des mutmaßlichen Opfers, sagt Gerichtssprecher Günther Köhler.
Frauen haben Überfall erfunden Den Überfall während eines Spaziergangs im Frankenweg am Montagnachmittag durch zwei Männer haben die beiden Frauen erfunden. Laut Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft griff die 43-Jährige die 44-Jährige an. Hintergrund der Tat dürfte Eifersucht gewesen sein. Eine überraschende Wende haben die Ermittlungen der Kriminalpolizei Friedrichshafen zu dem Überfall auf zwei befreundete Frauen am Montagnachmittag im Frankenweg genommen. Wie bereits berichtet, hatten die beiden Frauen im Alter von 43 und 44 Jahren gegenüber der Polizei angegeben, dass die ältere der beiden während eines Spaziergangs von zwei unbekannten Männern angesprochen wurde, die Geld und Zigaretten forderten. Nachdem dies verweigert wurde, hätte einer der Unbekannten auf sie eingeschlagen und ihr Verletzungen mit einem Messer zugefügt. Auch die 43-Jährige, die ihrer Freundin zu Hilfe eilte, sei daraufhin von dem Mann attackiert und verletzt worden. Aufgrund dieser Schilderungen leitete die Polizei eine Großfahndung nach den mutmaßlichen Tätern ein, wobei ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde.


Einzelnachweise

  1. Arne Hoffmann: "Sind Frauen bessere Menschen?", Berlin 2001, S. 347 ff.
  2. Prof. Siegfried Willutzki, Familienrichter und Vorsitzender des Familiengerichtstages Siehe auch FamRZ 2000/2
  3. hier zitiert nach BIBEL online
  4. ZEIT ONLINE, 13.01.2007
  5. DIE ZEIT 19, 2002
  6. DIE ZEIT 21.12.2005 Nr.52
  7. Rezension: F.A.Z., 20.07.2007, Nr. 166 / Seite 39 - SCHEIDUNGSVÄTER - Wie Männer die Trennung von ihren Kindern erleben(...)
  8. GB: Zwei Jahre Haft für Frau, die Vergewaltigung erfunden hatte 21.07.09

Weblinks

Siehe auch