Feminismus

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  1. Feminismus ist ein skrupelloses Netzwerk aus narzisstischen Frauen und unterwürfigen Männern. Es ist das Vehikel für typisch schlechte weibliche Eigenschaften wie Ausflüchte, Ausreden, Falschbeschuldigung, Lügen, Verzerrung, Ablenkung, Schuldabweisung oder Besserwisserei, mit dem Ziel Männlichkeit abzuwerten und die Verantwortungslosigkeit von Frauen mit der Privilegierung von Frauen zu rechtfertigen und durchzusetzen. Feminismus ist die Heiligsprechung des weiblichen Egoismus!
  2. Feminismus ist das Vorhandensein oder die Ausbildung weiblicher Geschlechtsmerkmale bei männlichen Wesen in der Tier- und Menschenwelt. (med.- biolog.)

Inhaltsverzeichnis

Strömungen im Feminismus

Es existieren viele verschiedene, oft nicht miteinander vereinbare Strömungen im Feminismus, um nicht zu sagen, komplett verschiedene Feminismen. Die Streitigkeiten können so weit gehen, dass manche Frauen (z.B. Camille Paglia), die sich selbst als Feministinnen bezeichnen, von anderen Feministinnen als Anti-Feministinnen bezeichnet werden.

Gleich oder verschieden?

Die wichtigsten zwei sind der Gleichheitsfeminismus (auch Radikalfeminismus), der u.a. von Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer vertreten wird, mit der Kernbehauptung, Männer und Frauen wären im wesentlichen gleich, und die sichtbaren Unterschiede wären nur durch gesellschaftliche Strukturen verursacht. Ihm gegenüber steht der Differenzfeminismus, der von einer grundsätzlichen Verschiedenheit der Geschlechter ausgeht, d.h. akzeptiert, dass es zwischen Männern und Frauen einen zeitlosen naturgegebenen Unterschied gebe, und der ihr Leben von Anfang an bestimme. Frauen werden naturgegebene Wesenszüge nachgesagt, die sie unabhängig von Kultur und Geschichte gemeinsam hätten. Oft werden die typisch weiblichen Eigenschaften (ob existierend oder nicht) als etwas besonderes dargestellt, und damit auch behauptet, die Frau wäre dem Mann überlegen. Ob und welche Eigenschaften typisch weiblich sind, ist in der Wissenschaft noch umstritten; der bekannte Harvard-Professor wurde heftig kritisiert für seine Aussage, es gäbe unter Frauen weniger mathematisch Hochbegabte als unter Männern. Auch werden die typisch weiblichen Eigenschaften selten unter einem kritischen Blickwinkel betrachtet; so wird den Frauen häufig ein besonderes Talent für Sprache und Kommunikation zugeschrieben, aber selten darauf hingewiesen, dass dieses Talent auch zum Lügen missbraucht werden kann.[1]

Sex: Ja oder nein?

Ein weiteres großes Streitthema unter Feministinnen ist Sex, im Sinne von Geschlechtsverkehr. Auch hier stehen sich zwei Lager gegenüber: Die "Sex-negativen" Feministinnen, die Sex (zumindest den zwischen Mann und Frau) ablehnen, ihn als "Unterdrückungsinstrument" ansehen oder sogar ganz abschaffen wollen, z.B. Andrea Dworkin. Diese Gruppe ist auch extrem gegen Pornografie und Prostitution eingestellt, sowie gegen spezielle Sex-Praktiken wie BDSM (d.h. zumindest, wenn eine Frau den masochistischen Part hat). Ihnen gegenüber stehen die "Sex-positiven" Feministinnen wie z.B. Camille Paglia, Annie Sprinkle und Naomi Wolf. Diese Gruppe hat unter anderem folgende Behauptungen/Forderungen aufgestellt:

  • Jede Frau hat das Recht auf einen Orgasmus
  • Arbeit in der Sexindustrie (Prostitution, Pornos, Striptease) gibt Frauen sexuelle Macht über Männer, ist daher als gut anzusehen
  • Abtreibung und Empfängnisverhütung sollten in keiner Weise eingeschränkt werden
  • Jede sexuelle Ausrichtung / geschlechtliche Definition ist zu akzeptieren (im Gegensatz zu manchen Feministinnen des anderen Flügels, die stark gegen Transsexuelle eingestellt sind)
  • Im Extremfall: Femdom, die totale Dominierung des Mannes durch die Frau

Die Debatten zwischen diesen beiden Flügeln wurden auch als "Feminist Sex Wars" bezeichnet.

Männliche Feministen

Ebenfalls uneinig sind sich Feministinnen über die Streitfrage, ob Männer Feministen sein können / dürfen / sollen oder nicht, und wenn ja, in welcher Form sie sich an der feministischen Bewegung beteiligen sollen. Die Existenz von Transsexuellen, die die Frage aufwirft, wann genau ein Mensch eine Frau sei, hat diesen Streit nur noch weiter verkompliziert.

Abtreibung

Auch die Frage, ob Abtreibung erlaubt sein sollte oder nicht, spaltet die Feministinnen. Während heutzutage der Feminismus mit einer pro-Abtreibung-Einstellung verbunden wird, gibt es immer noch eine Minderheit von "Pro-Life-Feministinnen", die Abtreibung mit Kindesmord vergleichen. In der Vergangenheit sprachen sich sogar die meisten bekannten Feministinnen entschieden gegen die Abtreibung aus, so zum Beispiel Susan B. Anthony, die Abtreibung als ein Übel betrachtete, das ihrer Ansicht nach - nicht überraschend - den Frauen von den Männern aufgezwungen wurde.

Karriere

Ein weiteres Streitthema ist die Karriere. Obwohl viele Frauen heutzutage einen Beruf außerhalb des Hauses wählen, und Feministinnen Frauenquoten für die Wirtschaft fordern, behaupten andere wiederum, dass eine Karriere "Anpassung an männliche Strukturen" bedeutet. (Diese Haltung wird eher von politisch links stehenden Feministinnen vertreten.)

Homosexualität

Obwohl viele bekannte Feministinnen (Alice Schwarzer - nicht offiziell -, Simone de Beauvoir, Andrea Dworkin, Valerie Solanas) lesbisch oder bisexuell sind/waren, trifft dies definitiv nicht auf alle zu, und manche Feministinnen (v.a. im 19. Jahrhundert) waren sogar gegen Lesben eingestellt. Weiterhin werden Bisexuelle nicht von allen Lesben akzeptiert. Auch in der Frage, ob Schwule "natürliche Verbündete der Frauen" seien oder auf der Seite "des Feindes" stehen, sind sich Feministinnen uneinig.

Ehe und Kinder

Einerseits kritisieren viele Feministinnen die Ehe als "männliche Institution", andererseits setzen sich wiederum viele für die Homoehe (mit allen damit verbundenen, vom Staat garantierten Vorteilen) ein. Manche Feministinnen lehnen Kinder komplett ab; andere sind darin engagiert, großzügige staatliche Unterstützungen für Alleinerziehende (Frauen) zu fordern.

Extremismus

Die Radikalität von Feministinnen reicht von - relativ - gemäßigten Anhängerinnen (z.B. demokratischen Politikerinnen) über gewaltbereite Gruppen wie die autonomen Feministinnen bis hin zu Fanatikerinnen, die den männlichen Teil der Menschheit ganz oder zum größten Teil ausrotten wollen, wie es Valerie Solanas und andere gefordert haben.

Weitere Trennlinien

Weiterhin existieren noch Trennlinien entlang Religionen, Ethnien und älteren Ideologien. Die englische Wikipedia führt (u.a.) folgende Beispiele für diese Gruppen auf: In der ersten christlichen, jüdischen und islamischen Feminismus, sowie die Wicca-Anhängerinnen; in der zweiten schwarzen, "Chicana"- (lateinamerikanischen) und "Dritte Welt"-Feminismus; in der dritten anarchistischen, liberalen, sozialistischen und marxistischen Feminismus.

Gruppen mit noch ausgefalleneren Ansichten sind "Cyberfeministinnen", "Magische (esoterische) Feministinnen" und "Fat feminists".

Definitionshoheit

Jürgen Gemünden musste nach der Veröffentlichung seiner Dissertation die Erfahrung machen, "daß es in unserer Gesellschaft ein schweres Vergehen ist, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Öffentlichkeit, die Presse, die Medien und Fachverlage waren und sind an dem Thema nicht (wirklich) interessiert oder wagen keine Publikationen, von der offiziellen Wissenschaft, den Hochschulen und von Forschungsinstituten wurde und wird das Thema immer noch ignoriert, und eine sachliche, auf wissenschaftlichen Fakten basierende und auf einen ernsthaften Austausch gerichtete Diskussion mit meist frauenbewegten Interessierten ist nicht möglich. Aufgrund der von niemandem in Zweifel gezogenen beherrschenden Definitionsmacht des Feminismus für den Bereich der Geschlechter und des Geschlechterverhältnisses wird jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, von ideologisch geprägten Feministinnen pauschal als frauenfeindlich, unwissenschaftlich oder in sonstiger Weise verunglimpft.

Man muß sich noch immer dafür entschuldigen, daß man sich überhaupt mit diesem Thema beschäftigt, während Feministinnen noch immer alles geglaubt wird, auch dann, wenn es ihren Äußerungen zwar an Sachkunde und Sachargument ermangelt, aber nicht plumpesten dogmatischen Phrasen. Das Thema Gewalt gegen Männer ist wie kaum ein anderes durch politisch-ideologische Prämissen befrachtet, hinter denen mittlerweile handfeste ökonomische Interessen oder besser Pfründe des mittlerweile überall in der Gesellschaft etablierten Feminismus stehen.

Die Macht der ideologisch forcierten falschen Geschlechterbilder ist so groß, daß es unmöglich ist, mit den widersprechenden wissenschaftlichen Fakten aus der internationalen 'Violence-in-the-family-Forschung' bzw. Familienkonfliktforschung in der Öffentlichkeit oder der Sozialwissenschaft ernsthaft Gehör zu finden." [2]

Kritik

Der Philosoph und Autor Alexander Ulfig hat hierzu die wichtigsten Punkte in seinem Essay Feminismus und Ideologie zusammengefasst.

Eine Minderheit der Feminismus-Anhänger selbst hat einen feminismuskritischen Standpunkt eingenommen, oder ist sogar ganz zum Maskulismus gewechselt. Beispiele sind Warren Farrell, früher einmal der einzige Mann im Vorstand der National Organization for Women, oder auch Astrid von Friesen, Élisabeth Badinter, Wendy McElroy, Cathy Young und die Autorin Doris Lessing. Siehe auch: Artikel mit Label "Lernprozesse bei Feministinnen" auf Genderama

"Errungenschaften"

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Quellen: Duden - Dudenverlag, Zeitschrift "Emma", Mayers Lexikon online
  2. Gewalt in Intimpartnerschaften, Gewalt gegen Männer, RA Jürgen Gemünden (pdf)
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